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Toxische On-Off-Beziehungen: Wenn der Ex-Partner unter Borderline leidet

Heiko RiegerLesezeit: ca. 20 Minuten.
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Ständige Gemeinheiten, wiederholtes Fremdgehen, plötzliche Rauswürfe und ein ewiges On-Off-Szenario: Viele Menschen ertragen in ihren Beziehungen unvorstellbares Leid, ohne zu wissen, in welcher Dynamik sie eigentlich gefangen sind. Oft steckt hinter diesem vermeintlich rein „toxischen“ Verhalten eine unerkannte oder nicht diagnostizierte Borderline-Störung des Partners. Erfahre hier, wie Borderline entsteht, warum Betroffene eine perfide Schuldumkehr nutzen, wie sie das soziale Umfeld unterwandern und wie du als Partner endlich Klarheit erlangst, um den emotionalen Terror zu durchbrechen.










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Das Phänomen der toxischen Beziehung: Wie viel kann ein Mensch ertragen?

Hallo, hier ist Heiko. In meiner täglichen Praxis als Autor und Beziehungscoach – viele von euch kennen mich ja auch aus dem Fernsehen von RTL oder Kabel 1 – sehe ich ein Phänomen immer und immer wieder. Ich mache diesen Job nun seit über 20 Jahren und habe mehr als 7.000 Kunden persönlich betreut. Mein Postfach quillt über von E-Mails, in denen Menschen mir ihr Herz ausschütten.

Sie beschreiben Zustände, bei denen man sich unwillkürlich fragt: Wie kann ein Mensch so viel ertragen? Warum passiert so etwas überhaupt? Die Betroffenen sprechen oft vage von einer „toxischen Beziehung“, kennen aber die psychologischen Hintergründe gar nicht. Sie berichten, dass der Partner unberechenbar gemein ist, sie grundlos aus der Wohnung wirft, die Beziehung im Wochentakt beendet, nur um dann wieder angekrochen zu kommen, während im Hintergrund ständiges Fremdgehen an der Tagesordnung ist. Ein endloser, zermürbender Kreislauf. Doch hinter dieser extremen Berg-und-Tal-Bahn steckt in auffallend vielen Fällen ein ganz konkretes Krankheitsbild: Borderline.

Was ist Borderline? Die Wurzeln in tiefen Kindheitstraumata

Viele Menschen haben zwar schon einmal das Wort Borderline gehört, verbinden damit aber fälschlicherweise nur extreme, sichtbare Verhaltensweisen wie das klassische „Ritzen“ oder physische Selbstverletzung. Das ist zwar eine Facette, aber das Spektrum von Borderline ist unheimlich breitgefächert und wird von Laien – und leider auch von vielen Therapeuten – nur sehr schwer erkannt.

Borderline entsteht fast immer durch schwerste, traumatische Verletzungen in der frühen Kindheit. Das können Fälle von Missbrauch oder körperlicher Gewalt sein, aber bei besonders sensiblen Kindern reicht oft schon schweres Mobbing in der Schule oder eine unverdaute Scheidung der Eltern aus. Wenn ein dramatisches Ereignis oder ein schrecklicher Unfall einbricht, lernt das kindliche Unterbewusstsein schlagartig: *„Ich kann mich auf absolut nichts und niemanden verlassen. Sicherheit gibt es nicht.“*

Um diese massive Verletzung zu überleben, legt das Unterbewusstsein einen Schalter um. In extremen Fällen kommt es zu einer regelrechten Persönlichkeitsspaltung. Das Kind trennt das erlebte Leid von seiner eigentlichen Identität, um den Alltag zu bewältigen. Im Erwachsenenalter äußert sich dies dann oft in einer stark narzisstischen Veranlagung. Zwar ist nicht jeder Narzisst ein Borderliner – aber umgekehrt weisen fast alle Borderliner massive narzisstische Verhaltensmuster auf.

Die Sucht nach emotionalem Drama: Warum echte Liebe nicht gelernt wurde

Ein Mensch mit einer Borderline-Störung hat nie gelernt, was es bedeutet, tiefgründig und stabil zu lieben. Weil die emotionale Sicherheit in der Kindheit zertrümmert wurde, wird echte Nähe im Erwachsenenalter paradoxerweise als Bedrohung empfunden. Sie imitieren und simulieren Liebe oft nur, indem sie Verhaltensweisen aus dem Fernsehen oder von der Straße kopieren: *Wann küsst man? Wann tröstet man?* Ähnlich wie beim Asperger-Syndrom fehlt ihnen die empathische Fähigkeit, intuitiv zu erfassen, was sie ihrem Gegenüber mit ihren Grausamkeiten eigentlich antun.


Heikos Erkenntnis: Ein Borderliner kann die Liebe seines Partners oft nur dann spüren, wenn er ihn komplett fertigmacht. Wenn du am Boden liegst und weinst, gibt ihnen das die Bestätigung, die sie suchen. Reicht das irgendwann nicht mehr aus, treiben sie das Drama weiter, bis hin zur Provokation von existenziellen Krisen, nur um zu sehen: „Liebt der andere mich wirklich?“ Sie sind süchtig nach diesem extremen emotionalen Druck.

Systematische Unterwanderung: Dreckwäsche waschen in Familie und Freundeskreis

Ein ganz typisches, extrem gefährliches Merkmal im Beziehungsalltag mit einem Borderliner ist die gezielte Unterwanderung deines sozialen Umfelds. Sie drängen sich mit aller Gewalt in deinen Freundeskreis oder deine Familie. Wenn du versuchst, deine Freunde zu schützen oder Grenzen zu ziehen, reagieren sie sofort mit massiven Drohungen: *„Wenn ich deine Freunde nicht kennenlernen darf, macht diese Beziehung keinen Sinn!“*

Dieses Einschmuggeln hat jedoch einen perfiden, kalkulierten Hintergrund. Sobald du nicht im Raum bist, beginnen sie, bei deinen Freunden und deiner Familie subtil „Dreckwäsche zu waschen“. Sie erzählen Lügen oder verdrehte Geschichten darüber, wie schwierig, gemein oder krank du angeblich bist. Sie tun dies in weiser Voraussicht, weil sie unbewusst genau wissen, dass sie keine dauerhafte Beziehung führen können. Wenn es dann zur Trennung kommt, haben sie das Feld bereits so manipuliert, dass alle im Umfeld sagen: *„Ich habe es ja gewusst, Heiko hat es so oft erzählt – der andere war der Böse.“*

Diese Dynamik führt oft dazu, dass Opfer völlig isoliert dastehen. Um diese destruktiven Zyklen rechtzeitig aufzudecken, nutzen wir in meinen Analysen das Remote Profiling, um die verborgenen Absichten und psychologischen Muster deines Partners exakt zu entschlüsseln (Mehr dazu: Wie Remote Viewing die verborgene Dynamik eurer Trennung sichtbar macht).

Die perfide Schuldumkehr: Warum immer nur du der Böse bist

Borderliner sind absolut unfähig zu reflektieren, was richtig oder falsch, was gemein oder fair ist. In ihrer Welt sind immer die anderen die Bösen. Sie selbst sind niemals an etwas schuld. Wenn du in einer On-Off-Beziehung gefangen bist und dich nur noch defensiv verhältst, um die verbalen oder emotionalen Schläge abzuwehren, wird selbst diese reine Abwehrreaktion vom Borderliner als Aggression umgedeutet.

Sie rennen zum Arzt, zeigen dich wegen angeblicher blauer Flecken an, die du verursacht haben sollst, als du dich lediglich schützend vor sie gestellt oder sie festgehalten hast, um Schlimmeres zu verhindern. Sie projizieren ihre eigenen Störungen komplett auf dich: *„Du tickst nicht richtig, du bist psychisch krank und musst in Behandlung!“* Und das Schlimmste: Sie glauben diese Lügen selbst. Weil sie diese verdrehte Realität auch Therapeuten gegenüber felsenfest behaupten, ist das Krankheitsbild selbst für erfahrene Psychiater extrem schwer zu diagnostizieren. Es ist ein endloser Kreislauf aus Mangel und emotionaler Manipulation, der an die Mechanismen erinnert, die ich auch im energetischen Bereich immer wieder feststelle (Lies hierzu auch: Wie du durch die Macht der reinen Intention Mangelgefühle und Blockaden auflöst).

Der Mythos der Heilung: Warum Psychopharmaka keine Beziehungen retten

Viele sagen: *„Aber es gibt doch Therapeuten und Medikamente!“* Ja, es gibt Psychopharmaka und Antidepressiva wie Venlafaxin. Borderline geht schließlich oft Hand in Hand mit schweren Depressionen, Angstzuständen und Panikattacken. Aber man muss die bittere Wahrheit nüchtern betrachten: Diese Tabletten greifen tief in das Stammhirn ein. Sie sind dafür konzipiert, den Betroffenen gesellschaftskonform zu halten. Sie sorgen dafür, dass der Borderliner morgens zur Arbeit gehen kann und nicht den Chef anschreit, seine Steuern zahlt oder auf Geburtstage geht.

Aber das sind keine „Beziehungs-rettungs-Tabletten“. Der massive Haken ist, dass diese Medikamente sämtliche starken Gefühle extrem dämpfen. Sie dämpfen zwar die unkontrollierten Ausraster des Borderliners, aber sie eliminieren gleichzeitig auch die Fähigkeit, überhaupt noch tiefere Gefühle oder echte Nähe zuzulassen. Das grundlegende Problem bleibt also exakt dasselbe. Und sobald die Tabletten abgesetzt werden, bricht das alte Muster ohnehin wieder mit voller Wucht hervor. Borderline ist im Kern nicht heilbar.

Heikos Fazit: Wenn der Stein vom Herzen fällt – Erkennen heißt Befreien

Es gibt in Fachkreisen den bekannten Spruch: *„Wenn du an einen Borderliner gerätst, renn so schnell und so weit du nur irgendwie kannst.“* Natürlich gibt es auf meiner Homepage und in meinem Onlinekurs bestimmte Techniken und Kommunikationsstrategien, wie man ein Zusammenleben im Ausnahmefall managen kann, wenn man sich partout nicht trennen möchte.

Doch die wichtigste Erfahrung aus meiner Praxis ist: Wenn ich den traumatisierten Partnern im Coaching klipp und klar erkläre, was Borderline wirklich ist und mit welchen Mechanismen es einhergeht, fällt ihnen fast immer ein zentnerschwerer Stein vom Herzen. Plötzlich bricht die jahrelange Last der falschen Schuldzuweisungen in sich zusammen. Sie erkennen, dass sie nicht verrückt, nicht krank und nicht schuld am Scheitern der Beziehung sind. Dieses Erkennen ist der erste, mächtigste Schritt zur eigenen Heilung.



Wichtig für dich: Lass dich nicht länger psychisch zermürben oder als Sündenbock für die unbewältigten Kindheitstraumata eines anderen Menschen missbrauchen. Schütze deine eigene mentale Gesundheit.

Wenn du in einer toxischen On-Off-Schleife feststeckst, die Schuldgefühle dich auffressen und du endlich glasklar wissen willst, ob dein Ex-Partner narzisstische oder Borderline-Strukturen aufweist, dann lass uns das gemeinsam analysieren. Ich helfe dir dabei, die Dynamik komplett zu durchschauen, damit du wieder die volle Kontrolle über dein Leben und dein Liebesglück zurückgewinnst.






Alles wird gut,
Dein Heiko






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